Wisst ihr, wie das ist, wenn man abends auf der Couch liegt und eigentlich schon ganz gemütlich eingekuschelt ist, aber dann fällt einem ein, dass im Flur noch das Licht brennt? Früher habe ich mich dann immer geärgert und musste mich aus meiner Deckenhöhle schälen. Heute? Heute reicht ein kurzer Befehl an mein Handy oder ein kurzes „Hey Google“, und die Bude wird dunkel. Das habe ich meinem Umstieg auf Shelly Komponenten zu verdanken. In diesem Artikel möchte ich euch erzählen, warum ich mich für dieses System entschieden habe und warum es meiner Meinung nach für jeden Bastler und Technik-Fan in Deutschland eine Überlegung wert ist.
Als ich vor etwa zwei Jahren angefangen habe, mein Zuhause „smart“ zu machen, war ich ehrlich gesagt erst einmal erschlagen von der Auswahl. Philips Hue, Bosch, HomeMatic – alles schien teuer, kompliziert oder erforderte riesige Bridges, die überall in der Wohnung rumstehen. Dann bin ich auf die kleinen, unscheinbaren Module von Shelly gestoßen. Sie sind winzig, passen hinter fast jeden herkömmlichen Lichtschalter und lassen sich nahtlos in bestehende Installationen integrieren. Genau das war für mich der Gamechanger.
Bevor wir tiefer einsteigen, falls ihr direkt schauen wollt, was die aktuell so im Sortiment haben:
Warum eigentlich Shelly? Meine persönliche Erfahrung
Der Hauptgrund, warum ich mich für Shelly entschieden habe, ist die Flexibilität. Ich wollte nicht meine ganzen Schalter gegen teure Smart-Home-Pendants austauschen. Ich mag das haptische Feedback meiner alten Busch-Jaeger Schalter. Die Shelly-Relais, wie zum Beispiel der Shelly 1 oder der Plus 1PM, werden einfach in die Unterputzdose hinter den Schalter gesetzt. Man behält also sein normales Design, macht das Licht aber „intelligent“.
Die Installation ist für Leute, die keine zwei linken Hände haben, wirklich machbar. Man muss natürlich vorsichtig sein, wenn man mit 230V Strom arbeitet – Sicherheit geht immer vor! Aber wenn man einmal den Dreh raus hat, ist es fast schon süchtig machend. Ich habe mittlerweile fast jedes Zimmer in meiner Wohnung mit den kleinen Modulen ausgestattet. Auch meine Rollläden steuere ich mittlerweile über Shelly-Module. Wenn die Sonne morgens aufgeht, fahren die Rollläden automatisch hoch. Das ist purer Luxus, an den man sich extrem schnell gewöhnt.
Was sagen andere Nutzer?
Ich bin natürlich nicht der Einzige, der so begeistert ist. Hier sind ein paar Stimmen, die ich in Foren und bei Bekannten aufgeschnappt habe:
„Ich war skeptisch, ob ich das als Laie hinkriege, aber die Anleitungen sind echt verständlich. Jetzt steuere ich meine gesamte Gartenbeleuchtung per App, ohne dass ich irgendeine Zentrale brauche.“ – Markus, 34, aus Berlin.
„Was mir an Shelly besonders gefällt, ist die Cloud-Freiheit. Wenn ich will, kann ich das System komplett lokal ohne Internetanbindung betreiben, was für mich aus Datenschutzgründen ein riesiges Plus ist.“ – Sarah, 29, aus München.
„Endlich habe ich eine günstige Lösung für meine Rollläden gefunden, die nicht mein ganzes Budget sprengt. Shelly ist für mich die beste Investition in Sachen Komfort dieses Jahr.“ – Thomas, 45, aus Hamburg.
Die Technik hinter den Kulissen
Was Shelly meiner Meinung nach von anderen abhebt, ist die offene Architektur. Man ist nicht zwangsläufig an eine bestimmte App gebunden. Ja, die offizielle App ist super und bietet alles, was man braucht – von Zeitplänen bis hin zur Energiemessung (besonders spannend bei den PM-Modellen!). Aber wer mehr will, kann die Geräte auch in Home Assistant, OpenHAB oder FHEM einbinden. Das macht Shelly zu einer echten Spielwiese für Technik-Nerds.
Besonders die Energiemessung hat mir geholfen, einige Stromfresser in meinem Haushalt aufzuspüren. Ich dachte immer, mein alter Gefrierschrank sei okay, bis der Shelly Plus 1PM mir knallhart gezeigt hat, was der über den Tag so an Energie durchjagt. Einmal ausgetauscht, und schon war der Stromverbrauch um einiges niedriger. Das hat sich quasi von selbst bezahlt gemacht.
Schaut euch unbedingt das aktuelle Sortiment an, um zu sehen, welche Module für eure Bedürfnisse passen:
Herausforderungen und Tipps für den Einbau
Natürlich gibt es auch Dinge, auf die man achten muss. Wenn eure Unterputzdosen in der Wand extrem voll sind – vielleicht weil dort viele Kabel zusammenlaufen –, kann es eng werden. Die Shelly-Module sind zwar sehr kompakt, aber man muss sie trotzdem irgendwie unterbringen. Mein Tipp: Besorgt euch bei der Gelegenheit gleich tiefere Schalterdosen (die mit 60mm Tiefe), falls ihr ohnehin renoviert. Das macht das Leben deutlich einfacher.
Ein weiterer Punkt ist das WLAN. Die Shelly-Geräte funken direkt über WLAN. Wenn ihr also in einer Ecke der Wohnung schwaches Signal habt, werden die Shellys dort auch zicken. Ich habe das bei mir durch ein Mesh-System gelöst. Seitdem läuft alles absolut stabil und ohne Aussetzer.
Was ich auch sehr schätze: Die Community. Es gibt unglaublich viele YouTube-Tutorials und Facebook-Gruppen, in denen einem sofort geholfen wird, wenn man mal nicht weiterweiß. Man fühlt sich bei Shelly nie allein gelassen mit seinem Projekt.
Warum Shelly eine deutsche Smart-Home-Zukunft ist
Gerade in Deutschland sind wir ja manchmal etwas skeptisch, wenn es um das Thema Cloud und Daten geht. Shelly hat hier in den letzten Jahren ordentlich nachgelegt und bietet gute Möglichkeiten, die Geräte auch ohne Cloud-Zwang zu nutzen. Für mich ist das ein wichtiger Punkt. Ich möchte selbst entscheiden, welche Daten mein Zuhause verlassen. Dass ich bei Shelly die Wahl habe, schätze ich sehr.
Zudem ist der Preis-Leistungs-Aspekt in Deutschland unschlagbar. Wenn ich sehe, was manche Konkurrenten für ein einzelnes Lichtmodul verlangen, bei dem man dann noch die Zentrale extra kaufen muss – da lache ich doch mittlerweile. Mit den verschiedenen Generationen, die jetzt auf den Markt gekommen sind, hat sich auch die Zuverlässigkeit massiv verbessert. Die Plus- und Pro-Serien sind wirklich ausgereift.
Wenn ihr also überlegt, euer Haus „intelligenter“ zu machen, ohne gleich ein Vermögen auszugeben oder alles umbauen zu müssen, schaut euch Shelly an. Man fängt klein an – vielleicht mit einem Modul für die Flurbeleuchtung – und ehe man sich versieht, ist das ganze Haus smart.
Hier findet ihr alles, was ihr für den Start braucht:
Fazit: Lohnt es sich?
Wenn mich heute jemand fragt, ob sich Shelly lohnt, dann sage ich immer: Ja, absolut. Aber nur, wenn ihr bereit seid, euch ein kleines bisschen mit der Materie zu beschäftigen. Es ist kein „auspacken und läuft“-System wie vielleicht ein billiger WLAN-Stecker aus dem Discounter, aber dafür bekommt man eine professionelle Lösung, die sich nahtlos in die Wand integrieren lässt. Wer einmal die Bequemlichkeit erlebt hat, die Rollläden per Zeitplan zu steuern oder das Licht per Sprachbefehl zu dimmen, will nicht mehr zurück.
Mein persönliches Highlight bleibt die Kombination aus Energiemessung und Automatisierung. Es ist einfach befriedigend zu sehen, wie die Wohnung effizienter wird, während man selbst auf der Couch liegt. Shelly hat mein Leben als Hausbesitzer definitiv bequemer gemacht. Und ganz ehrlich, das Basteln hat auch einfach Spaß gemacht. Man lernt sein Zuhause nochmal ganz neu kennen, wenn man hinter die Kulissen der Elektrik schaut.
Habt ihr schon Erfahrungen mit Shelly gemacht? Oder plant ihr gerade euer erstes großes Projekt? Schreibt mir gerne mal, welche Module ihr euch zuerst holen würdet. Für alle anderen, die noch den passenden Einstieg suchen, hier ist noch einmal der direkte Link zur Herstellerseite:
Viel Erfolg beim Smart-Home-Upgrade – ihr werdet den Komfort nicht mehr missen wollen!